FKi Auszeichnung 2018
Unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend wurden am 8.3.2018 durch Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek die teilnehmenden Unternehmen des FKi ausgezeichnet und gewürdigt.

FKi Auszeichnung 2018

FKi – Auszeichnung 08.03.2018
Mehr Frauen im Management sind machbar: Kopf-an-Kopf-Rennen der Teilnehmer des FKi
München, 08.03.2018 Der US-amerikanische Technologiekonzern Hewlett Packard Enterprise Germany (HPE) gewinnt das Kopf-an-Kopf-Rennen um den diesjährigen Award des Frauen-Karriere-Index (FKi). Die Auszeichnung wird im Rahmen der Veröffentlichung des jährlichen FKi-Reports vergeben und würdigt die Strategien, Initiativen und Erfolge der teilnehmenden Unternehmen, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.
„Für HPE als Treiber der digitalen Transformation und der damit verbundenen Neuausrichtung ist Vielfalt und die explizite Förderung von Frauen nicht nur ein seit jeher erklärtes firmenkulturelles Ziel, sondern auch und gerade im Zusammenhang mit der Digitalisierung ein Treibstoff des wirtschaftlichen Erfolges“, erläutert Eva Faenger, Diversity Manager bei Hewlett Packard Enterprise.

Zitate:


„Für HPE als Treiber der digitalen Transformation und der damit verbundenen Neuausrichtung ist Vielfalt und die explizite Förderung von Frauen nicht nur ein seit jeher erklärtes firmenkulturelles Ziel, sondern auch und gerade im Zusammenhang mit der Digitalisierung ein Treibstoff des wirtschaftlichen Erfolges“, erläutert Eva Faenger, Diversity Manager bei Hewlett Packard Enterprise.

Hewlett Packard Enterprise


„Das wiederholt gute Ergebnis im Frauen-Karriere-Index ist Ausdruck unserer Initiativen, um eine Kultur der Vielfalt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei uns in der UniCredit zu fördern. Eine diversifizierte Belegschaft mit unterschiedlichen Perspektiven ist aus unserer Sicht ein wichtiger Faktor für die Innovationskraft eines Unternehmens. Sie trägt dazu bei, einen größeren Mehrwert für Kunden und Aktionäre in einem dynamischen Marktumfeld zu schaffen. Seit 2012 beteiligen wir uns am FKi und können eine Entwicklung des Anteils von Frauen in Fach- und Führungspositionen von 22 auf 28 Prozent in fünf Jahren feststellen.“
(Georg Rohleder, Leiter Personal der HypoVereinsbank)

HypoVereinsbank


„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und die Würdigung unserer Arbeit. Die Veränderungen für die Zukunft und die Transformation stellen uns vor große Herausforderungen. Für moderne Unternehmensstrukturen und eine offene Kultur sind mehr Frauen in Führung ein guter Indikator für den Erfolg der Veränderung. Dies motiviert uns für die Zukunft.“ (Jay Manuzon, Isabella Marra Corporate Transformation RWE Group)

RWE Group


„Frauenförderung ist für uns ein laufender Prozess, der sich über alle Karrierepfade hinweg erstreckt. In den letzten Jahren haben wir bereits sehr viel getan, damit Frauen bei uns die gleichen Chancen haben und diese auch nutzen. Für diese Arbeit jetzt Erfolge zu sehen und sogar mit einem so wichtigen Preis ausgezeichnet zu werden, motiviert uns noch mehr.“ (Kerstin Oster, Vorstand Personal Berliner Wasserbetriebe)

Berliner Wasserbetriebe


„Die Auszeichnung durch den FKi bestätigt uns darin an unserem Ziel festzuhalten, bis 2025 einen Frauenanteil von 50% im Unternehmen zu erreichen und ab diesem Jahr 40% unserer Führungspositionen mit Frauen zu besetzen. Ob weltweit oder hier in Deutschland: Wir sind der festen Überzeugung, dass Diversity einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringt.“
(Jan Ising, Leiter der Women Initiative in Deutschland, Österreich und der Schweiz und Managing Director bei Accenture Strategy)

Accenture


„Uns freut die Auszeichnung „Newcomer des Jahres“ sowie die sehr gute Platzierung sehr. Das Thema „Förderung von Frauen“ ist uns sehr wichtig, insbesondere mit Blick auf Führungspositionen. Mit dem FKi können wir nun besser beurteilen, wie unsere Initiativen im Verlauf der Zeit wirken. Denn wichtig ist uns, die Kultur und das Bewusstsein dafür nachhaltig positiv zu beeinflussen. Als Marktführer in der Touristik undmodernes Unternehmen brauchen und wollen wir Vielfalt in der Belegschaft. Schließlich sind ja auch unsere Kunden und deren Bedürfnisse sehr verschieden.“
(Sybille Reiß, Arbeitsdirektorin der TUI Deutschland GmbH)

TUI Deutschland GmbH

HPE erhält den seit 2013 verliehenen Preis bereits zum fünften Mal in Folge, dicht gefolgt von der Unternehmensberatung Accenture auf Platz zwei. Die HypoVereinsbank sowie die Berliner Wasserbetriebe teilen sich den dritten Platz. „Alle vier Unternehmen zeigen ein herausragendes Engagement für mehr weibliche Führungskräfte. Sie beweisen, dass mit innovativen Ideen und Beharrlichkeit Veränderungen im Unternehmen vorangetrieben werden können, von denen alle Mitarbeiter profitieren“, so Barbara Lutz, Geschäftsführerin und Gründerin des FKi, der 2012 unter der Förderung des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen wurde. Die Arbeit des FKi besteht darin, die Entwicklung der Karrieren von Frauen in Deutschland transparent und messbar zu machen. Hierzu werden auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten das unternehmensinterne Potenzial erfasst und analysiert, um die Aufstiegschancen von Frauen bis in das Top-Management zu erhöhen. „Unternehmen sind nur dann nachhaltig erfolgreich, wenn Ihnen die Entwicklung der Frauen in Führung „bottom up“ gelingt“, erläutert Barbara Lutz.
Das Ergebnis der unternehmensspezifischen Analyse (Indexwert) ist für den Platz im übergeordneten Ranking entscheidend. Es erlaubt den Unternehmen den direkten Vergleich mit anderen Teilnehmern. Zudem bieten die jährlichen FKi-Reports, in denen die einzelnen Auswertungen zusammengefasst werden, Aufschluss über generelle Entwicklungen.
„Nicht nur die Spitzenreiter des Rankings belegen einen Anstieg von mehr Frauen in Führung. Alle teilnehmenden Unternehmen konnten über die Jahre hinweg nachweisbare Verbesserungen dokumentieren“, zieht Barbara Lutz Bilanz. Laut FKi hat sich seit 2012 der Anteil der Frauen in Führungspositionen der Unternehmen von durchschnittlich 21,9 auf 27 Prozent verbessert. Dies entspricht einer durchschnittlichen Entwicklung von 1 Prozent im Jahr. Besonders erfolgreiche Unternehmen können dies Zahl auf bis zu 3% erhöhen.
Ein steter Zuwachs weiblicher Führungskräfte sei nur dann möglich, wenn Frauen der durchlässige Aufstieg von unten nach oben gelingt. Häufig müssten die Voraussetzungen hierfür im Unternehmen erst geschaffen werden. Für den FKi gelten deshalb die Unternehmen als besonders erfolgreich, die sich um moderne Unternehmensstrukturen bemühen, denn sie öffnen sich auch kulturell. „Wir sehen eine deutliche Abkehr von langwierigen Change Programmen. Die Herausforderungen der Transformation und das Bemühen nach agilen Strukturen geben dafür einfach keine Zeit – moderne Unternehmen ergreifen kulturverändernde Maßnahmen und überprüfen diese konstant.“ beschreibt Barbara Lutz die Ergebnisse aus fünf Jahren intensiver Analyse der Unternehmen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass strukturelle Veränderungen, um mehr Frauen in Führung zu bringen, auch maßgeblich die Kultur im Unternehmen verändern und so eine moderne Entwicklung insgesamt unterstützen. Diese Agilität ist es, die Unternehmen in Zeiten von Digitalisierung und Transformation unbedingt brauchen, so Barbara Lutz.
Der FKi hat seit 2012 für über 150 Unternehmen Analysen mit insgesamt 970.054 Mitarbeitern durchgeführt. Das diesjährige Ranking umfasst 24 namentlich gelistete Teilnehmer sowie elf zusätzlich anonym indexierte Unternehmen.
Der FKi ist ein unabhängiges Messinstrument, das für Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche nutzbar ist und untersucht, wie sich Frauen auf verschiedenen Führungsebenen in ihren Karrieren entwickeln. Mit Hilfe des FKi sollen Unternehmen effizientere Maßnahmen ergreifen können und damit die Aufstiegschancen von Frauen nachhaltig verbessern. 2012 ins Leben gerufen, gilt der FKi seit 2015 als eigenständiges Unternehmen mit Sitz in München und untersteht der Schirmherrschaft des BMFSFJ. Neben den unternehmensinternen Analysen und der jährlichen Veröffentlichung des FKi-Reports zählen auch die Arbeitsgemeinschaft zwischen den teilnehmenden Unternehmen sowie regelmäßig stattfindende Keynotes zu den festen Aktivitäten des FKi.
Mehr Infos unter: www.frauen-karriere-index.de
Der FKi hat sein 2012 Analysen für Unternehmen mit insgesamt 970.054 Mitarbeitern durchgeführt. Darunter waren 370.110 Frauen. Dies betrifft 18.174 Führungskräfte (Ebene ABC) und darunter 3.976 Frauen.
Seit 2012 hat sich der Anteil der Frauen in Führung der Unternehmen von durchschnittlich schon sehr guten 21,9 % auf 27 % verbessert dies entspricht einer durchschnittlichen Entwicklung von 1 % im Jahr, welche genau der vom FKi in 2015 ermittelten durchschnittlichen möglichen Wachstumsrate entspricht. Besonders erfolgreiche Unternehmen können über die Zeit diese Rate auf bis zu 3% erhöhen.
Der FKi betrachtet Wachstumsraten innerhalb der Unternehmen nach dem dort gegebenen Potential. So wird die Entwicklung der Führungskräfte nach der Anzahl der männlichen und weiblichen Mitarbeiter und dem Anteil der AT-Mitarbeiter und Akademikerinnen und Akademiker bewertet. Dies ist fair, da Unternehmen, welche in Sektoren mit weniger Frauenanteilen eine ausgeglichene Verteilung auf allen Führungsebenen erreichen, für ihre internen Erfolge gewürdigt werden können und Unternehmen, mit hohen Frauenanteilen aber einer noch eher unausgewogenen Verteilung eine klare Potentialanalyse erhalten.
So konnte sich der Anteil der weiblichen Führungskräfte über alle vom FKi analysierten Unternehmen an allen weiblichen Mitarbeitern von 2014 3,1% auf 7,5% in 2016 entwickeln. Der Anteil in den Ebenen A+B hat sich von 0,9% auf 3,4% gesteigert. In der Ebene A waren es dann 2014 0,13% zu 0,6 in 2016. Der Anteil der Führungskräfte im Unternehmen liegt im Durchschnitt bei ABC 8,7% der Gesamtbelegschaft.